Bild anklicken um zu vergrößern

Name: Pepi  
Alter: ca.01.06.2016  
Rasse:  
Kastriert: k.A.  
PEPI

Katze

geboren ca. 01.06.2016

Aufenthaltsort: Tierheim Albolote seit 08.01.2019



Ängstliche Schönheit sucht Zuhause…



Pepi kam durch den Hinweis einer unserer freiwilligen Helferinnen ins Tierheim Albolote, die die Katze öfter in einer Gegend von Granada sah. Verlassen, schmutzig, unterernährt und hungrig hatte sie begonnen, sich in einem kleinen Park aufzuhalten, und da einige Leute ihr Futter hinlegten, blieb sie dort. Aber die Gefahr, dass sie überfahren werden oder dass ihr sonst etwas zustossen könnte, war gross und so brachte die Helferin sie ins Tierheim.



Über ihr früheres Leben wissen wir nichts, aber mit Sicherheit ist es ihr nicht gut gegangen. Sie war in sehr schlechtem Zustand, aber nach ein paar Wochen mit ausreichend Futter, Ruhe, Sicherheit und Körperpflege ist sie eine gesunde Katze mit einem schönen Fell geworden.



Diese Katze mit der hübschen Zeichnung im Gesicht und den ausdrucksvollen Augen ist leider aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen, also dem Ausgesetztwerden und dem Leben auf der Strasse, sehr schüchtern und ängstlich. Sie lässt sich nicht anfassen und hat einen unabhängigen Charakter, was uns völlig logisch erscheint, nach all dem, was ihr widerfahren ist. Leider haben die Helferinnen und Helfer aufgrund der vielen Arbeit mit Saubermachen und Medikamenten verabreichen bei der grossen Anzahl von Katzen nicht genügend Zeit, um sich bestimmten von ihnen ausreichend zu widmen und sich mit ihnen beschäftigen zu können. Insgesamt sind die Katzenbetreuerinnen und –betreuer für Pepi von positiver Bedeutung, denn sie tun ihr nichts böses, stellen ihr Futter hin und halten ihre Umgebung so gemütlich wie möglich, aber Pepis traurige Vergangenheit und unser Mangel an Zeit sind keine gute Kombination, so dass wir bisher keine richtige Beziehung zu ihr aufbauen konnten.



Pepi ist eine sehr ruhige Katze, die man kaum bemerkt, da sie die meiste Zeit in einem Körbchen liegt und ruht oder die anderen Katzen beobachtet.



Mit den anderen Katzen verträgt sich Pepi wunderbar, denn sie ist gesellig und aufgeschlossen ihnen gegenüber. Auch neue Katzen in der Gruppe werden von ihr vom ersten Moment an so akzeptiert, als ob sie sie schon immer kennen würde. Wenn vormittags das Feuchtfutter verteilt wird, wobei sich jeweils drei oder vier Katzen um einen Teller scharen, hat sie nie Probleme gemacht, denn sie ist bereit zu teilen.





Auch wenn den Katzen im Tierheim ihre Grundbedürfnisse wie Futter, Wasser und tierärztliche Behandlung erfüllt werden, so ist es doch nicht der entsprechende Ort, um ein ganzes Leben dort zu verbringen, denn es fehlt das Wichtigste: Die Sicherheit und Annehmlichkeit eines richtigen und endgültigen Zuhauses.



Der Winter im Tierheim ist sehr hart und man merkt Pepi an, dass es ihr dann nicht gut geht. Was sie braucht, ist eine Familie oder Person, die Zeit und Geduld hat, sich mit ihr zu beschäftigen und so nach und nach eine affektive Beziehung zu ihr aufzubauen. Wenn sie immer von denselben Personen umgeben ist und sich in einer ruhigen und sicheren Umgebung aufhalten kann, wird sie sich unserer Meinung nach öffnen und ihr Wesen wird sich allmählich ändern.



Die Familie oder Person, die Pepi ein Zuhause geben möchte, sollte über Katzenerfahrung verfügen. Mit kleinen Kindern würde Pepi aufgrund ihres reservierten Charakters sicher nicht harmonieren, aber mit Jugendlichen, die ihre Eigenarten verstehen und respektieren, wird es bestimmt keine Probleme geben.



Im neuen Zuhause sollte mindestens schon eine weitere, verträgliche Katze vorhanden sein, nicht nur, um Pepi Gesellschaft zu leisten, sondern vor allem, um ihr bei der Eingliederung in ihre neue Umgebung zu helfen.



Im Tierheim hält sich diese Katze gerne in dem kleinen Hof auf, wo sie Sonne und frische Luft geniesst. Sie wäre sicher glücklich, wenn in ihrem zukünftigen Zuhause etwas ähnliches vorhanden wäre, aber die Vorraussetzung ist, dass diese Zone katzensicher gestaltet ist, so dass Pepi nicht entweichen und ihr nichts zustossen kann.



Pepi ist es gewöhnt, die Katzentoilette zu benutzen und ebenfalls, stundenweise ohne Personen zu Hause zu bleiben.



Im Tierheim haben wir viele Katzen, die kein gutes Leben hatten, bevor sie zu uns kamen, wovon ihr reservierter Charakter gegenüber Menschen Zeuge ist. Die schüchternen und ängstlichen Katzen haben es schwer, ein Zuhause zu finden und wir wissen, dass es mit ihnen etwas kompliziert ist, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass jemand das Schicksal von Pepi wenden und ihr einen Platz in seiner Familie geben möchte.



Pepi ist FIV- und FELV-negativ und wird gechipt, geimpft und kastriert übergeben
Kontakt
 
Name: Anja Keller  
Adresse:  
Tel: 0152-21819348  
Fax:  
Email: anja@tierhilfe-hegau.de  
    Eintrag vom 10. Dezember 2019