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Name: Menta  
Alter: ca.01.09.2015  
Rasse: Europäische Hauskatze  
Kastriert: Ja  
MENTA



Geschlecht: weiblich

Kastriert: ja

Rasse: Europäische Hauskatze

Alter: geb. ca. 01.09.2015

Im Tierheim seit 06.08.2018



VORGESCHICHTE:

Ein Straßenkehrer fand bei seiner Arbeit einen Sack, in dem sich zu seinem Erstaunen und Entsetzen zwei lebendige Katzen befanden. Er wusste nicht, was er mit ihnen machen sollte und brachte sie zu unserem Tierheim. Sie wurden aufgenommen und man nannte die jüngere Katze KARMA und die ältere MENTA. Wir vermuten, dass eine Familie der beiden Katzen überdrüssig geworden war und sie in diesen Sack steckte, um sich ihrer zu entledigen.



Die ersten Wochen im Tierheim waren für die beiden ein schreckliches Trauma. Jede Bewegung und jedes Geräusch, das man in ihrer Nähe machte, erschreckte sie fürchterlich. Aber allmählich gewöhnten sie sich ein, und als sie die notwendigen Impfungen hatten und ihren Quarantänekäfig verlassen konnten, integrierten sie sich schnell und ohne Probleme in die vorhandene Katzengruppe.



WESEN UND VERTRÄGLICHKEIT MIT ARTGENOSSEN

Menta ist eine sehr verträgliche Katze. Sie kommt mit Artgenossen beiderlei Geschlechts gut aus, Neuankömmlinge werden von ihr sofort akzeptiert und sie hält sich von Konflikten fern. Aufgrund des durchgemachten Traumas ließ sich Menta am Anfang von niemandem anfassen; heutzutage jedoch kann man mit ihr umgehen und zu einigen der Pfleger hat sie eine gute Beziehung aufgebaut. Sie ruft sie sogar, damit sie sie streicheln, aber dennoch ist sie insgesamt eine eher unabhängige Katze. Sie benötigt ein wenig Zeit und Geduld, um die Person, mit der sie zu tun hat, richtig kennenzulernen und zu spüren, dass diese ihr nichts Böses tun will. Aber danach gibt es kein Problem mehr, sondern früher oder später wird unsere Menta ihr freundliches und liebevolles Wesen entfalten. Wenn sie Vertrauen gefasst hat, lässt sie auch unangenehme Dinge über sich ergehen, wie z.B. Ohren reinigen o.ä.



Menta ist eine ruhige Katze, die die meiste Zeit in einem Körbchen oder auf einem Kissen liegend verbringt, sei es drinnen oder draußen im Hof an der Sonne. Sie fühlt sich aber nicht sehr wohl im Tierheim, da sie sich von einigen anderen Katzen belästigt sieht.



WIE SOLLTE MENTA LEBEN

Menta sollte in einem ruhigen und ausgeglichenen Haushalt und bei Menschen mit Katzenerfahrung und Geduld leben. Andere Katzen müssen in ihrem künftigen Zuhause nicht unbedingt vorhanden sein, aber wenn, dann sollten diese ebenfalls ruhig und verträglich sein. Mit kleinen Kindern würde Menta sicher nicht harmonieren, da diese sie zu leicht erschrecken und ihr zurückhaltendes Wesen nicht begreifen könnten.



Im Tierheim verbringt sie viel Zeit im Außenbereich, so dass es ideal wäre, wenn in ihrem zukünftigen Zuhaue ein größerer Balkon, eine Terrasse oder ein kleiner Garten vorhanden wären, aber unter der Bedingung, dass diese so abgesichert sind, dass Menta nicht entweichen kann. Natürlich ist Menta daran gewöhnt, dass Katzenklo zu benutzen und sie kann auch stundenweise alleine zu Hause bleiben.



Unsere liebe Menta hat es verdient, bald ein festes Zuhause zu finden, denn das Tierheim ist nur eine vorübergehende Situation und sie wartet darin schon lange auf ihre Chance. Sie ist absolut keine schwierige Katze, sie braucht nur Menschen, die ihr etwas Geduld und Zeit widmen, damit sie ihnen ihr bezauberndes Wesen zeigen kann. In einem Zuhause, wo sie immer mit derselben oder denselben Personen zu tun hat, ist dies viel einfacher und schneller zu erreichen als im Tierheim.



AUSREISE

Menta ist FIV- und FELV- negativ und wird gechipt, geimpft und kastriert übergeben.



Aufenthalt:

Tierheim in Albolote, Granada (Spanien)



Informationen zum Tierheim Albolote:
Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 300 Hunde und ca. 100 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!



Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das „Projekt Albolote“. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!


Bei der Mühe, die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.



Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben - aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.



Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.



Kontakt
 
Name: Anja Keller  
Adresse:  
Tel: 0152-21819348  
Fax:  
Email: anja@tierhilfe-hegau.de  
    Eintrag vom 17. November 2019